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DEUTSCHLAND – Mauser 66: Renaissance eines Klassikers

büchse mauser repetierer
Peter Kersten | 11 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 14

„Das Rad kann man nicht neu erfinden, aber man kann es auf ansprechende Weise weiterdrehen.“

– Justizrat a.D. Prof. Dr. Hans-Armin Weirich

 

Man kann darüber streiten, ob die Entwicklung des Jagd­repetierers von der Mauser 98 zur Mauser 66 nur ein ­Weiterdrehen war; wenn, dann ist das Rad auf ausnehmend ­ansprechende Weise weitergedreht worden. Schade, dass ­diese Epoche zu Ende ist, obwohl, im Gebrauchtsegment wird sie jetzt gerade vermehrt nachgefragt, die … Mauser 66.

Text: Peter Kersten
Fotos: Peter Kersten & Oliver Dorn

 

Man öffnet seinen Waffenschrank ja nicht nur, um die Waffen zu putzen oder – bei einigen wenigen unserer Zunft – um sich mal wieder einen Überblick zu verschaffen, was man eigentlich noch bräuchte. Was eine vornehme Umschreibung für den Ausruf „Das will ich aber unbedingt noch haben!“ ist. Klar ist, dass mit jeder Waffe Erinnerungen verbunden sind, Erinnerungen an eine Jagd, eine Begebenheit. Etwas, das einen Zeit und Raum um sich vergessen lässt. Bei mir ist das vor allem die Mauser 66 im ersten, ursprünglichen Design, die mich immer veranlasst, mich mit einem Glas in eine Ecke zu setzen, und die ein Schmunzeln auf mein Gesicht zaubert. Auf Außenstehende macht das immer einen leicht komischen Eindruck, mich da so entrückt sitzen zu sehen, aber Sie werden mich verstehen, wenn Sie die mit der Mauser 66 verbundene Geschichte kennen:

Der Bock trat aus – im hellsten Nachmittagslicht, tänzelnd fast. Ich sah ihn gut im hellen 8x56 Doppelglas, das die Entfernung zwischen mir und dem Bock mühelos, unbedeutend erscheinen ließ, Nähe suggerierend, die Entfernung von geschätzten 300 Metern verniedlichend.

Wir schreiben das Jahr 1969 oder so – genau weiß ich die Jahreszahl nicht mehr, nur das Geschehen steht noch klar vor meinem inneren Auge, so klar, als wäre es gerad...

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