Jagdzeit jetzt
Newsletter Anmeldung
Die Abmeldung vom Newsletter ist jederzeit möglich.

NEPAL – Auf Blauschaf und Tahr im Himalaya

himalaya tahr blauschaf nepal bergjagd
Wolfgang Schenk | 19 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 33

Dieser Bericht einer mehr als drei Jahrzehnte zurückliegenden Bergjagd zeigt auf, was einen auch heute bei einer Expedition in große Höhe erwartet. Anstrengende Kletterei, die mitunter sehr gefährlich sein kann, Höhenkrankheit, plötzlich abgehende Lawinen – und Erinnerungen, die ein Leben lang andauern.

Text: Wolfgang Schenk 
Fotos: Wolfgang Schenk, Günter Klatt, Okapia

Eine große Mannschaft war nötig, um alle Utensilien für das Basiscamp auf circa 3500 m Höhe zu tragen.

Fred Duckworth, der in den Achtzigerjahren Berufsjäger in Tansania und Zentralafrika war, betrieb zusammen mit seiner holländischen Frau Elise auch eine Agentur für Jagd- und Fotosafaris. Anfang 1986 stellte Fred eine Gruppe von Jägern zusammen, um in Nepal auf Blauschaf und Tahr und eventuell auf Serau und Goral zu jagen. Er wollte zusammen mit Elise mitfliegen, um sich ein Bild von der Jagd in Nepal zu machen, auch interessierte ihn dieses Land besonders, da er in Indien geboren worden war und dort einen Teil seiner Jugend verbracht hatte.

Als mich Fred auf diese Jagd ansprach, war ich Feuer und Flamme, und auch mein Freund Günter Klatt musste nicht lange überzeugt werden, mitzukommen. Mit von der Partie waren zudem Bill und Ann Dodgson aus Salt Lake City sowie Ole Augustinus aus Dänemark. 

Nach einem Zwischenstopp in Neu-Delhi landeten wir Ende September in Kathmandu. Wir stiegen im „Summit“ ab, einem sehr schönen kleinen Hotel, das von einem Holländer geführt wurde. Unser Jagdleiter und Ausrüster war Mahesh Busnyat von Himalayan Safaris. Fünf Sherpas sollten unsere Jagdführer sein. Bis alle Formalitäten erledigt waren, konnten wir in der Zwischenzeit die ersten Eindrücke von Kathmandu gewinnen.

Am Mittwoch, den 1. Oktober, flogen wir mit dem Hubschrauber von Kathmandu Richtung Dhaulagiri-Massiv, an dem uns...

Sie haben schon ein Abo? Jetzt anmelden ›
Sofort weiterlesen?
Jetzt Abo abschließen
... und sofort Zugang zu allen Ausgaben erhalten
DIGITAL Abo
DIGITAL Abo 6,90 € / pro Monat
Erhalten Sie unbeschränkten Zugang zu allen digitalen Ausgaben – 7 Tage kostenlos testen!
Mehr Erfahren
Beliebteste Option
PLUS Abo
PLUS Abo 85,00 € / jährlich
Sparen Sie 30%! Sie erhalten vier Jagdzeit Ausgaben im Jahr plus unbeschränkten Zugang zu allen Artikel in digitaler Form.
Mehr Erfahren
PRINT Abo
PRINT Abo 85,00 € / jährlich
Erhalten Sie vier mal im Jahr eine hochwertige Ausgabe der Jagdzeit!
Mehr Erfahren

Weitere relevante Artikel

SPANIEN – Bergjagd auf Mähnenschaf und Steinwild

mähnenschaf steinbock spanien bergjagd
Ingrid Kreitmeier & Wolfgang Bauer | 12 Min. Lesezeit
Es müssen nicht immer große Trophäen sein, insbesondere bei der Bergjagd ist die Jagd auf Kahlwild genauso spannend wie auch anstrengend ... 25. April: Am späten Nachmittag startet unser Flugzeug bei trübem Aprilwetter im regennassen Luxemburg. Knapp drei Stunden später verlassen wir mit dem Miet...

SPANIEN – Macho Montes: Steinbockjagd im südaragonischen Hochland

steinbock spanien bergjagd
Paul Kretschmar | 32 Min. Lesezeit
– Spanisches Sprichwort(Die schönsten Momente im Leben kann man nicht planen, sie geschehen einfach) Schon lange hegte ich den Traum, auf den edlen Steinbock zu waidwerken. Daher gibt es kein Zögern, als mich ein spanischer Kollege auf die Möglichkeit anspricht, auf Beceite-Steinbock (span.: Mach...

Jagdbares Wild – Gamswild

gams bergjagd
Bernd Kamphuis | 17 Min. Lesezeit
Wenn man sich den lateinischen Namen des Gamswildes, Rupicapra, anschaut, dann müsste man von der Felsenziege sprechen, denn „rupes“ steht für Fels und „capra“ für Ziege. Tatsächlich jedoch sind die Gämsen nur weitläufig mit den Ziegen verwandt. Ziegen und Gämsen gehören zu den „Ziegenartigen“, w...