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PAKISTAN - Durchs wilde Baluchistan

pirsch urial pakistan
Erich Müller | 16 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 39

Viele kennen die Abenteuer von Kara Ben Nemsi, dem Titelhelden von Karl Mays Orientzyklus. Auch wenn Karl May niemals diese Länder bereiste, weckte er bereits in meinem Kindesalter das Verlangen, selber mal diese Länder zu erforschen. Inzwischen kenne ich beruflich einige Jäger, die aus arabischen Ländern stammen und ich hatte ausreichend Gelegenheit und Zeit, diese Länder zu bereisen – aber es ist besonders spannend, wenn Pakistan auf dem Programm steht. 

Text und Fotos: Erich Müller

Ich erhielt eine Anfrage des bekannten russischen Dokumentarfilmers und Jägers Sergey Yastrzhembskiy. „Erich, wie sieht es mit Blanford Urial in Pakistan aus?“ Neben der Jagd sollte auch eine Dokumentation über ein pakistanisches Arterhaltungsprogramm gedreht werden. Als hilfreich bei dieser Aufgabenstellung erwies sich, dass zu meinen Freunden Sardar Akhtar Mengal zählt – ich brachte die beiden in Kontakt und sollte die umgehend terminierte Reise begleiten. Sardar, was übrigens Kopf oder Anführer bedeutet, ist nicht nur Oberhaupt des größten Stammes von Baluchistan, sondern auch ehemaliger Ministerpräsident. Zu den Markenzeichen dieses einflussreichen Mannes gehört neben der engen Verbundenheit mit der Fauna und Flora seines Landes auch seine pragmatische Einstellung. Seit einigen Jahren wird unter seiner Aufsicht ein Arterhaltungsprogramm für Sindh-Steinbock, Blanford Urial und Chinkara-Gazelle geführt. Das Projekt zeigt Früchte und die genannten Wildarten sind im Schutzgebiet mittlerweile auf hohe dreistellige Zahlen angewachsen. Dadurch gibt es inzwischen jedes Jahr eine kleine Anzahl an Freigaben für diese drei Wildarten. 

 

Das Abenteuer beginnt

Die Jagdsaison in Pakistan beginnt am 1. November und endet am 31. März. Wir beschlossen, die Reise Ende Januar anzutreten, um alle erforderliche...

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