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PAPUA-NEUGUINEA TEIL I – Rusahirsche: Into the heart of Darkness

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Bernd Kamphuis | 26 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 14

Gibt es noch unentdeckte Gegenden auf dieser Welt? Weiße Flecken auf der Landkarte? Jagdgebiete, in die noch kein Weißer seinen Fuß gesetzt hat? Ja, und zwar in Papua-Neuguinea (PNG), in der Western Province. Wir haben einen Trip ans andere Ende der Welt gewagt. Eine Reise, die uns alles abverlangt hat. 

Text: Bernd Kamphuis
Fotos: Bernd Kamphuis, Alexander Stärker

 

Vier Stationen in knapp drei Wochen: Landung in Port Moresby, von dort aus zu den Rusahirschen nach Daru. Dann in den Osten nach Rabaul zum Fischen, anschließend ins Hochland nach Gorokazum jährlichen Kulturfestival. Den Abschluss bildet Wewak. Dort wollen wir Büffel jagen.

Wie lange braucht man, um vom sicheren, schönen Deutschland aus in eine unfreundliche bis gewalttätige, unzivilisierte, dunkle und abenteuerliche Welt einzutauchen? Und ich meine jetzt nicht Berlin-Neukölln oder Marzahn. Ich meine unberührte Jagdgründe, ich spreche von Wild und Wilden, aber nicht von Afrika. Die Antwort lautet: Etwa 30 Stunden. Von Frankfurt über Singapur nach Port Moresby. Da wird es schon recht ungemütlich. Aber richtig gruselig ist es dann erst in dem Städtchen Daru, das die Einheimischen unisono als „Asshole of PNG“ bezeichnen. Wir sehen, die Steinzeit ist quasi nur einen Wimpernschlag entfernt! Aber mal der Reihe nach, soweit sind wir noch längst nicht.

Als wir, mein Freund Alex und ich, in Port Moresby angekommen sind, treten wir aus dem kleinen Flughafengebäude vor die Tür. Es geht ein lauer Wind, die Hitze der Tropen ist in Meeresnähe erträglich. Grimmig dreinschauende Leute drücken sich hier herum, manche mustern uns weiße Fremdlinge verstohlen, andere ganz unverhohlen. Touristen sind hier Mangelware. Nach einigen Minuten zieht es uns wieder ins vermeintlich sichere Flughafengebäude. Während ich also die Leute sondier...

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