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PAPUA-NEUGUINEA TEIL II – Marline, Thunfische und ein Riesenkalmar: Drama in der Tiefsee

papua-neuguinea angeln
Alexander Stärker | 13 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 14

Unter dem Boot lotrecht mehrere tausend Meter Wasser. Der zweittiefste Meeresgraben der Erde. Sanft rollt das Boot im Takt der Wellen, die See ist nicht zu rau. Alle Köder sind ausgebracht. Spannung liegt in der salzigen Luft. Und endlich schießt die Finne eines großen Fisches aus dem Wasser heraus …

Text: Alexander Stärker
Fotos: Bernd Kamphuis

 

In aller Frühe gehen Bernd und ich die paar Stufen vom Hotel runter an den Strand. Dort liegt das Boot, mit dem wir von Rabaul starten und gut eineinhalb Stunden Richtung Norden durch die Bismarcksee fahren werden. Unser Ziel ist die See vor der Küste Neubritanniens, direkt vor New Ireland. Dort ist der Meeresgrund kilometerweit von der Wasseroberfläche entfernt, bildet die unerforschte und Geheimnisse bergende Tiefsee. Vor gut zwei Monaten ist der amerikanische Regisseur James Cameron mit einem U-Boot hier durchgetaucht, aber ansonsten kommen kaum Touristen hierher. Es gibt berühmtere Fischgründe. Aber keine exklusiveren.

Tropenparadies in der Bismarcksee nahe Rabaul.

Rabaul liegt im Norden Neuguineas und am Fuße eines der aktivsten Vulkane der Welt, dem Tavurvur. Dieser brach zuletzt 1994 aus und zerstörte dabei den Großteil der Provinzhauptstadt. Meterhoch lag die Asche, begrub große Teile der Stadt unter sich. Auch jetzt ist der Vulkan noch aktiv, man kann sich in seinen heißen, nach Schwefel stinkenden Wassern Eier großer Schwalben kochen lassen. Einheimische warten am Fuße des Vulkans auf die wenigen Touristen und bieten diese besondere Delikatesse an.

 An der Ostseite Neuguineas liegt die Bismarcksee. Dort gibt es gute Fischgründe, also volle Fahrt voraus, bis wir die richtige Stelle erreicht haben.

Wir sind mittlerweile auf offener See, als wir ein kleines Eiland der Duke-of-York-Inseln passieren. Dann eröffnet sich der Blick ...

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