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Reisemedizin Teil 4 – Reiseapotheke

ausrüstung reisemedizin
Ein Artikel aus Ausgabe 53

In diesem vierten und letzten Teil der Serie gehen wir der Frage nach, was in die perfekte Reiseapotheke gehört und welche weiteren medizinischen Vorkehrungen für eine Auslandsreise getroffen werden sollten.

 

Text Claudia Wernicke (Fachärztin für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie), Dr. med. Johannes Lecht (Arzt)

Fotos redcharlie (Unsplash)

 

Sollten Sie zu den Menschen gehören, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, ist dieser Abschnitt wichtig für Sie. Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen (z. B. Blutdrucksenker, Cholesterinsenker, Blutverdünner etc.) müssen in ausreichender Zahl und in Reserve mitgenommen werden, und zwar jeweils im Handgepäck und im aufgegebenen Gepäck. Insgesamt benötigen Sie also etwa dreimal so viele Tabletten, wie Sie eigentlich für die Tage der Reise benötigen. Außerdem sollten Sie eine Liste der Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen müssen, in Handgepäck und aufgegebenem Gepäck mit sich führen.  

Lassen Sie sich außerdem von Ihrem Hausarzt eine unterschriebene Bestätigung ausstellen, dass Sie diese Medikamente brauchen (am besten in Englisch oder sogar in der Landessprache), da Medikamente in einigen Ländern der Erde sonst nicht in der Apotheke nachgekauft werden können oder vom Arzt verschrieben werden. Damit es z. B. in Sicherheitskontrollen nicht zu Missverständnissen kommt, ist es außerdem ratsam, die Medikamente in der Originalverpackung inklusive Packungsbeilage mit sich zu führen. Es muss beachtet werden, dass einige Medikamente einer Kühlung bedürfen (bspw. Insulin oder Antithrombosespritzen).

Menschen mit lebensgefährlichen Allergien (zum Beispiel gegen Erdnüsse, Antibiotika etc.) müssen ein entsprechendes, vom Hausarzt verschriebenes Notfallset mitführen, das sie auch anwenden können.

Bei Reise in ein Malari...

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