Nachdem er mit seinem Geländefahrzeug umgekippt war, kroch Jake Schmitt (34) elf Stunden lang hilfesuchend durch die Berge, nur mit seinem Hund als Verbündeten. Später im Krankenhaus sagte er: „Jeder möchte aufgeben, wenn es unerträglich ist, aber mein treuer Hund gab mir die nötige Motivation, niemals aufzugeben.“
Zusammenstellung Dr. Frank B. Metzner

Jake Schmitt (JS), ein Jagdführer aus Utah/USA, machte sich am 20. Juli 2025 auf den Weg in die Uinta Mountains, um nach Maultierhirschen Ausschau zu halten. Ein erfahrener Mann, mit – wie man hier sagt – „zehn Jahren Erfahrung unter seinem Gürtel“, aufgewachsen und umhergezogen in den Wildnissen von Saskatchewan, Utah und Pennsylvania. Er suchte nach einem starken Hirsch, von dem er in etwa wusste, wo er seinen Einstand hatte. Ein Gast würde in den nächsten Wochen eintreffen, um auf einen starken Hirsch zu jagen.

Jake ließ zunächst seinen Truck auf einer Forststraße stehen, lud sein UTV (2019er Polaris Ranger XP 1000) ab und fuhr damit auf unzugänglichen Wegen in die Berge, ausgestattet mit reichlich Ausrüstung. Mit dabei war Buddy, sein sechsjähriger Deutsch-Kurzhaar.
Der Weg, den Schmitt mit seinem Polaris hinauffuhr, war steil und wurde immer unwegsamer, je weiter er und Buddy bergauf kamen. Er begann zu zweifeln, ob sie es bis ganz nach oben schaffen würden, und beschloss, das Quad bald abzustellen und den Rest des Weges zu laufen, anstatt zu fahren. Doch es kam anders.
„Auf dem Weg zur Bergspitze stieß ich auf ein Wapiti-Kalb, das in einer Falle gefangen war“, erzählte Schmitt gegenüber Jagdzeit im Telefoninterview. „Ich hielt an, stieg mit meinem Hund aus und befreite das weibliche Jungtier au...