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Testbericht: Savage 10 FCP-SR .308 Win.

waffentest repetierer savage büchse
Peter Kersten | 4 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 33

Savage 10 FCP-SR .308 Win. mit Rail, Leupold ZF und Dämpfer

Günstig, aber auch gut?

Wer sich einen Repetierer anschaffen will, der hat die Qual der Wahl. Die Auswahl an Gewehren ist groß, die Palette reicht von preiswert bis teuer. Wenn man keinen Wert auf einen exklusiven Holzschaft legt und eine Büchse sucht, die vor allem eines kann, nämlich präzise schießen, der sollte einen Blick auf die Savage 10 FCP-SR werfen.

Text und Fotos: Peter Kersten

 

Zum Titelbild: Vollansicht der Savage 10 mit zusätzlichem Zweibein. Vor dem Zweibein ist die zweite Aufnahme am Vorderschaft, hier kann entweder der Riemenbügel montiert werden oder aber das Zweibein kommt nach vorn. In diesem Fall würde dann der Gewehrriemen hinter dem Zweibein montiert.

 

Die neue Savage die gerade im Koffer zum Testen angeliefert wurde, bemüht sich, martialisch auszusehen. Mattschwarz erzeugt sie den Eindruck eines zuverlässigen Arbeitsgerätes, ohne Schickimicki, solide. Kannelierter Lauf, im Durchmesser eher an eine Matchbüchse erinnernd und – das merke ich schon beim Herausnehmen – entsprechend schwer. Macht nichts, kurzer Anruf bei Hofmann in Mellrichstadt (die importieren und vertreiben diese und andere Jagdwaffen) und ein Zweibein erbeten, was sofort zugesagt und umgehend versandt wird.

Dank einer einfachen Klemmung – den Gegenpol hält der Schaft der Waffe bereits vor, zweifach sogar – hat man die Möglichkeit, Gewehrriemen und Zweibein auf die eigenen Körpermaße einzustellen. Im ersten Trockentest überrascht das Leupold mit Helligkeit und präzise dimmbarem Leuchtpunkt.

Die Waffe hat einen sogenannten Accu-Schaft, was bedeutet, dass eine Alu-Bettung den Schaft in Form und fern des Laufes hält, um ungehindertes Schwingen zu ermöglichen und Verzug auszuschließen. Sicher eine gute Maßnahme, zieht ...

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