Jagdzeit jetzt
Newsletter Anmeldung
Die Abmeldung vom Newsletter ist jederzeit möglich.

DEUTSCHLAND - Hütte, Heide, Weidmannsheil!

schwarzwild rehwild deutschland
Eike Mross | 12 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 47

Jedes Jahr versuchen wir, ein Jagdwochenende auf einer Hütte zu organisieren, damit sich die Freunde aus dem Studium, die es in alle Ecken der Republik verschlagen hat, mal wieder treffen. Dabei geht es nicht um eine große Strecke, sondern um Freude und gemeinsam verbrachte Zeit.

 

Text und Fotos: Eike Mross

 

Das „Wochenende“ starten wir meist am Mittwochabend. So lohnt es sich auch für jene, die eine lange Anfahrt haben. Übernachten werden wir in einer Jagdhütte ohne Strom und Wasser. Ein Gasherd und Laternen sorgen für warmes Essen und heimelige Beleuchtung. Wasser holen wir mit Kanistern aus der Wildkammer. Es ist ein Männerurlaub, Partnerinnen sind ausdrücklich verboten! Nicht, dass wir auf der Hütte anderweitigen Damenbesuch bekommen würden, nein, wir gehen nur jagen, reden Blödsinn, grillen und trinken Bier. Da Handyempfang auch eher mau ist, sind wir vier Tage quasi unerreichbar, herrlich! Die Tage vorher läuft die WhatsApp-Gruppe schon heiß. Jeder freut sich wie verrückt auf die gemeinsame Zeit. Es wird geklärt, wer Bier mitbringt, wer eine Kühlbox fürs Auto hat und was wer sonst noch für neue Ausrüstung hat, die sich die anderen gerne anschauen würden. Meist treffen wir uns Ende Mai und jagen auf Rehböcke und Sauen. Das Revier bietet beides in ausreichender Zahl.

An der Jagdhütte wartet bereits der Förster in seinem Pick-up. Er hat die Schlüssel zum Paradies dabei. Auch die erste Ladung Wasser hat er mitgebracht. Es wird gefachsimpelt und es werden Neuigkeiten ausgetauscht, während nach und nach alle eintrudeln. Die Betten sind schon seit Jahren gleichermaßen verteilt und jeder kann seinen Kram verstauen. Der Förster versorgt uns noch mit den aktuellsten Informationen, wo er welchen Bock gesehen hat und es sich seiner Meinung nach lohnt. Dann geht das Sitze verteil...

Sie haben schon ein Abo? Jetzt anmelden ›
Sofort weiterlesen?
Jetzt Abo abschließen
... und sofort Zugang zu allen Ausgaben erhalten
DIGITAL Abo
DIGITAL Abo 6,90 € / pro Monat
Erhalten Sie unbeschränkten Zugang zu allen digitalen Ausgaben – 7 Tage kostenlos testen!
Mehr Erfahren
Beliebteste Option
PLUS Abo
PLUS Abo 85,00 € / jährlich
Sparen Sie 30%! Sie erhalten vier Jagdzeit Ausgaben im Jahr plus unbeschränkten Zugang zu allen Artikel in digitaler Form.
Mehr Erfahren
PRINT Abo
PRINT Abo 85,00 € / jährlich
Erhalten Sie vier mal im Jahr eine hochwertige Ausgabe der Jagdzeit!
Mehr Erfahren

Weitere relevante Artikel

TÜRKEI – Der Alte vom Berg

türkei schwarzwild keiler
Alexander Winter | 19 Min. Lesezeit
Trotz Pandemie und offizieller Reisewarnung treten zwei Jäger ihren Weg in die Türkei an, um dort auf Keiler zu jagen. Was auf den ersten Blick vielleicht verwunderlich, für manch einen vielleicht sogar unnötig oder gar gefährlich erscheinen mag, so sollte doch nicht vorschnell geurteilt werden. ...

ZENTRALASIEN – Auf Keiler in Tadschikistan

tadschikistan schwarzwild keiler
Burghard Schober | 10 Min. Lesezeit
Vielleicht vermutet man auf den ersten Blick in diesem Hochgebirgsland Asiens keine besonders starken Sauen, liegt doch der überwiegende Teil des Landes zwischen 3.000 und 7.495 Metern über NN. Doch neben Steinwild, Argalis und Markhoren ziehen in den tiefer gelegenen Landesteilen gewaltige Keile...

ENGLAND – Der 12er

england blattzeit bock rehwild
Bertram Graf von Quadt | 57 Min. Lesezeit
So geschehen zu Charlton Abbotts, den 3. August des Jahres MMII, wobei gleich eingangs mit Rilke gesagt sein soll: „Der Sommer war sehr groß.“ Das war im dritten meiner englischen Jahre. Das Revier hatte ich inzwischen so weit kennengelernt und grad viele wirklich unbekannte Ecken gab es nicht me...