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Editorial

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Bernd Kamphuis | 2 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 25

Liebe Leser,

wenn wir von Jagd sprechen, sprechen wir gerne von Gebieten, die wenig berührt von menschlichem Einfluss sind. Jagen in der Wildnis bedeutet für uns das Maximum, weil wir als Menschen nicht 
diejenigen sind, die hier das Geschehen bestimmen. 

In unseren Kulturlandschaften verkommt Jagd häufig zu etwas, wofür wir uns irgendwie rechtfertigen müssen. So dient Jagd in unseren Breitengraden dem einen als reine Fleischbeschaffung, dem anderen als Freizeitvertreib, mancher sieht in der Jagd gar die Beseitigung von „Ungeziefer“ – je nach politischer Grundeinstellung. 

Für diejenigen unter uns, die die Erfahrung machen durften, in echter Wildnis zu jagen, ist Jagd bedeutend mehr. Sie ist Teil unserer Identität. Und sie ist Teil eines immerwährenden, natürlichen, heute sagt man nachhaltigen, Kreislaufs. Mag sein, dass wir auch ohne Jagd leben könnten, aber wir wären mit Sicherheit andere Menschen. Jedenfalls dann, wenn wir es zulassen, dass Jagd uns berührt. Und das kann sie immer dann am besten, wenn wir sie in einer Wildnis erleben dürfen, die vielleicht nicht ohne jeglichen menschlichen Einfluss sein muss, in der aber die Natur die Oberhand behält und alles Menschengemachte in den Hintergrund rückt oder von der ausufernden, unbezähmbaren Wildnis bereits wieder verschlungen wird.

Um die Sehnsucht nach dieser Wildnis in unserem Alltag zu befriedigen, freuen wir uns über Andenken daran. Von der Trophäe als bleibendem Zeugnis des Erlebten, über den Geschmack des nach erfolgreicher Jagd genossenen Whiskys bis hin zu den Emotionen, die uns beim Betrachten der Bilder oder der Erzählung eigener, aber auch fremder Jagderlebnisse überkommen. 

Mag sein, dass Jagdzeit als Ihr internationales Jagdmagazin deswegen auch nach 25 Ausgaben so 
erfolgreich ist. Wir hoffen, dass wir sie wec...

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