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Editorial

editorial
Bernd Kamphuis | 2 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 61

Geschätzte Leserin, geschätzter Leser.

2024 ist beinahe Geschichte, die Zeit im Dezember fliegt wie jedes Jahr besonders schnell dahin. Die letzten Jagden laufen, vor den Feier­tagen wird es nochmal hektisch und dann ist das Jahr tatsächlich rum. Durchschnaufen. Erlebtes Revue passieren lassen und sich mal still in die Leseecke verkrümeln, um geistige Nahrung aufzunehmen. Mir kamen beim Gedanken an das ausklingende Jahr ein paar Zeilen von Hermann Löns' „Mümmelmann und andere Geschichten“ in den Sinn, wo es heißt:

...

Laß deine Augen offen sein,
Geschlossen deinen Mund
Und wandle still, so werden dir
Geheime Dinge kund.

...

In einer marktschreierisch lauten Welt ein schöner Leitfaden. Einfach mal Schnauze halten, hätte ich dem ein oder anderen in 2024 auch gerne souffliert, ganz ohne Groll. Naja, das hätte zwar die gleiche Bedeutung, aber nicht die Schönheit des vorherig Zitierten gehabt. Doch zurück zum Thema. Wer gerne liest, der changiert vielleicht auch wie ich ganz gerne zwischen Klassik und Moderne, zwischen Hermann Löns und Ernest Hemingway, zwischen Cramer-Klett und Robert Ruark. Oder zwischen Kai-Uwe Denker und Ronnie Rowland. Rowland? Richtig, denn Letzterer, den Jagdzeit-Lesern ein seit Jahren bekannter Autor und darüber hinaus ein der internationalen Jagdwelt seit Jahrzehnten bekannter Berufsjäger, hat im September endlich der Öffentlichkeit sein Buch vorgestellt. „Chitamba“, lautet der geheimnisvolle Titel. Es ist das Buch eines Mannes, der sein Leben der Jagd in Afrika gewidmet und vollends verschrieben hat, es ist ein Buch der Hingabe, des Wissens, auch des Zweifelns, jedoch nie des Zauderns. Ein Apell an Tradition und Wahrhaftigkeit, eine Warnung vor der überbordenden Technisierung der Jagd. Vor allem ist es eine lebhafte Erinnerung der vielen unvergesslichen Mo...

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