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FRANKREICH – Jagdkultur: Parforce

pferd frankreich parforce
Bernd Krewer | 9 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 10

Text: Bernd Krewer
Fotos: Roland Zobel, Christian Carl Willinger

 

Was bei uns schon seit 1934 verboten ist, steht bei unseren westlichen Nachbarn noch in voller Blüte: die Parforcejagd mit der Meute auf den Rothirsch (und in manchen Regionen auch auf die Sau). Eine Hochburg der „Chasse à Courre“ ist in Zentralfrankreich die Sologne, wo ich einmal eine große Parforcejagd mit einer über fünfzigköpfigen Meute auf den Hirsch erleben konnte.

Ich will gar nicht bestreiten, dass wir Deutsche uns mit dem Verständnis für diese Jagdform schwertun. Auch ich hatte gewisse Hemmungen, die damalige Einladung anzunehmen, es siegte aber dann doch die persönliche Neugier.

Wer sich mit den zum Teil sehr alten Jagdhundrassen unserer Nachbarn beschäftigt, der kommt um die Bracken nicht herum. Weit mehr als hundert Meuten werden derzeit in Frankreich für die Parforcejagd gehalten. Die Zusammensetzung der verschiedenen und gerade in Frankreich sehr zahlreichen Laufhundrassen innerhalb dieser Meuten wird durch die zu bejagenden Wildarten bestimmt.


In diesen Meuten finden wir (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • den „Poitevin“, eine bis 72 Zentimeter große Bracke, meist dreifarbig (weiß und rot mit schwarzem Mantel) oder – auf weißem Grund mit großen schwarzen Flecken oder auch weiß-orange oder weiß mit wolffarbigen Flecken.
  • den „Billy“, bis 70 Zentimeter groß und und weiß mit hellgelben oder milchkaffeebra...
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