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MONGOLEI – Im Bergwildparadies zwischen Altai und Gobi

argali mongolei
Janneke | 9 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 1

Ein Bericht über die Jagd auf Gobi-Argali

Die Mongolei gehört zu den beliebtesten Reisezielen deutscher Bergjäger. Zu Recht, denn nicht nur einmalige Naturschauspiele begeistern die Abenteurer aus dem fernen Westen, sondern auch Jagderlebnisse, die dem Jäger eine Menge abfordern.

Text: Janneke

 

Hier, in diesem unglaublich weiten Land, mit seinen so vielfältigen Landschaften lässt sich die Jagd hautnah erleben. Belohnt werden eine lange Anreise und die Strapazen mit dem Erlebnis einer puristischen Jagd in einsamer Bergwildnis. In den ersten Herbsttagen dieses Jahres ist der passionierte Schafjäger Jannecke in die Mongolei aufgebrochen und hat sich seinen Traum vom Gobi-Argali erfüllt. Wir haben uns einen kurzen Pirschbericht von den entscheidenden Stunden dieser Jagd von ihm geben lassen.

GPS und Sterne waren unsere einzigen Wegweiser – denn es gibt hier nicht einmal unbefestigte Straßen. Glücklicherweise hatten wir den jungen Chuka engagiert, der als ausgezeichneter Fahrer gilt. Mir graute schon vor dem Gedanken an die lange Autofahrt, doch einmal unterwegs, genoss ich die Aussicht auf die langsam vorbei ziehende Landschaft im äußersten Südosten der Mongolei.

Von unserem Camp aus wollten wir in den nächsten Tagen auf das Gobi-Argali jagen. Diese Unterart des Argali ist weitaus kleiner als das Altai-Argali, doch ebenso schön wie begehrt.

Das Gebiet war viel flacher als das Altaigebirge, ein Kleinhügelland wie man es aus Karaganda kennt. Das Gelände ist meist nur 700 bis 800 Meter hoch und umgeben von Hochplateaus, die eine Höhe von ca. 1.300 Metern erreichen.

Bereits am ersten Tag kamen einige Argali in Anblick, allerdings in zu weiter Entfernung, um sie sicher angehen zu können. Wir versuchten sie zu verfolgen, aber als der Wind drehte, vergrämten wir das Rudel lange bevor wir...

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