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SIMBABWE - Das Portrait XV: Mit Doppelbüchse und Hantel

simbabwe portrait interview afrika
Dr. Frank B. Metzner | 43 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 47

John Sharp (69) ist ein Urgestein von Berufsjäger. Er verkörpert den authentischen, legendären „Great White Hunter“ und sieht aus wie die afrikanische Version von „Crocodile Dundee“. Als Sportler mit langen Haaren, Stirnband, einfacher Kleidung, Courteney Boots sowie der unvermeidlichen Doppelbüchse stellt John den Kunden in den Mittelpunkt seines Handelns.

 

Interview: Dr. Frank B. Metzner  

Fotos: John Sharp und Team

 

 

John Sharp mit dem Schädel von Gabrieles großem Büffel (über 50 Inch) vor seiner damaligen Trockenkammer (1986).

Dr. Frank B. Metzner (FM): „Können Sie sich bitte unseren Lesern vorstellen?“
John Sharp (JS): „Meine Vorfahren kamen 1847 aus Irland nach Afrika und waren Soldaten, Goldgräber und Farmer. Jäger waren sie alle, ich bin aber der erste, der einen Beruf daraus machte. Ich wurde 1952 in Kroonstad, Südafrika, geboren und wuchs mit christlicher Werteerziehung mit meinen zwei Brüdern auf unserer Familienfarm auf. Seitdem ich laufen konnte, durchstreifte ich unser Gelände mit dem Luftgewehr, später mit der .22; als Jugendlicher dann mit der Flinte. Meist barfuß oder auf dem Rücken einer alten Mähre. 
Ich las die bekannten Jagdbücher, besonders hat es mir der Klassiker „Herz der Finsternis“ (1899) von Joseph Conrad (1857 - 1924) – in der der Seemann Charlie Marlow Freunden von seiner Reise in Zentralafrika auf einem Flussdampfer berichtete – angetan. Ein Meisterwerk der Prosa. 
Um eine gute Bildung zu bekommen, zogen wir nach Kapstadt, wo ich gleich spürte, dass mir die Stadt und die vielen Menschen nicht gefielen. 1969, im Alter von 17, verließ ich die Schule und wollte zunächst Tierarzt, dann Game Ranger werden, schaffte aber die akademischen Voraussetzungen nicht. Ich arbeitete einige Jahre als Handwerker, entwickelte große körperliche Kräfte, war aber fet...

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