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SÜDAFRIKA – Mit einem Oldtimer zur Jagd

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Martin Mirwald | 11 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 38

Mit einer klassischen Rigby auf Pirsch im Eastern Cape Südafrikas. Das komplexe Projekt einer Safari mit einer historischen Doppelbüchse, die weit über 100 Jahre alt ist.

Text und Fotos: Martin Mirwald

Zu Besuch bei Rigby in London. Gunroom Manager David Miles hat den Eintrag zur Doppelbüchse Nr.17290 in einem der alten Hauptbücher gefunden. Vorne auf dem Tisch liegt eine nagelneue Rising-Bite.

Doppelbüchsen gehören zu den wenigen Feuerwaffen rein zivilen Ursprungs. Graviert oder schlicht, waren und sind sie zweckmäßige Werkzeuge, ausschließlich für die Jagd geschaffen. Ihre klassische Periode reichte vom Ende des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, als britische, kontinentale und amerikanische Jäger ihrer Passion auf dem „Schwarzen Kontinent“ folgten. Eine Zeit, die wir heute mit Imperialismus und Kolonialismus, aber auch mit einem ursprünglichen und abenteuerlichen Afrika voll überwältigender und unberührter Natur in Verbindung bringen.

 

A. J. A. Douglas in der Uniform der Cameron  Highlanders und seine Frau Dorothy Milford-Smith.  Die Porträts wurden 2008 durch Bonhams versteigert.

Als ich die Rigby-Doppelbüchse Nr. 17290 im Dezember 2016 erwarb, war einfach klar, dass ich mit diesem Gewehr in Afrika jagen würde. Von Rigby erhielt ich auf Anfrage ein ansprechendes Zertifikat und erfuhr, dass ein Lt. A. J. A. Douglas diese Büchse am 29. September 1905 in London erworben hatte. Später fand ich heraus, dass er mit eben diesem Gewehr 1905 und 1906 im damaligen British East Africa jagte. Zu seiner Safaribatterie gehörten noch eine Rigby-Mauser im Kaliber .350 sowie eine 12er Doppelflinte. Eine auch heute noch sinnvolle Kaliberkombination!

Quasi über Nacht befand ich mich in einem komplexen Abenteuer, das Jagd, Waffe, Geschichte und die Faszination Afrikas miteinander verban...

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