Jagdzeit jetzt
Newsletter Anmeldung
Die Abmeldung vom Newsletter ist jederzeit möglich.

TSCHAD – Safari ins Ennedi-Massiv

tschad
Michael Viljoen & Sean Viljoen | 7 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 26

Tschad, im Herbst 2015

Jahrtausendealte Nomadenkultur, Karawanen, Wadis, alte Wildreservate – das waren die Reizpunkte, die den Jäger und Naturfotografen Michael Viljoen nach Ennedi haben reisen lassen. Vieles sieht noch so aus wie vor 1.000 Jahren, aber das Wild ist in den vergangenen Jahren massiv zurückgegangen. Doch die Zeichen stehen auf Neuanfang …

Text und Fotos: Micheal und Sean Viljoen
Übersetzung aus dem Englischen: Bernd Kamphuis

Ein Blick in die Oase Guelta D‘Archei.

Ennedi, eine sagenumwobene Gegend in der Sahara, war mir seit vielen Jahren als Name, vielmehr als Synonym für einen magischen Flecken Erde bekannt. Durch „African Parks“, einer Non-Profit-Organisation, die sich zusammen mit Regierungen und der lokalen Bevölkerung darum kümmert, Nationalparks und andere Schutzgebiete zu erhalten oder aufzubauen sowie langfristig und nachhaltig zu schützen, war ich auf Ennedi aufmerksam geworden. 

African Parks betreut mittlerweile über sechs Millionen Hektar Land und Ennedi ist das jüngste dieser Schutzgebiete. Es ist mittlerweile in den Status eines UNESCO-Weltnaturerbes gestellt. Ich bekam die Chance, dieses junge Projekt zu besuchen und an einer Expedition teilzunehmen, um die Schönheit fotografisch festzuhalten und durch die Veröffentlichung der Fotos mit der Welt zu teilen.

Typisches Habitat der Mähnenschafe.

Im Nordosten des Tschad gelegen, gehört das Ennedi-Plateau noch zur Sahara. An den Sandstein-Festungen des Ennedi-Massivs fällt der meiste Regen der Region, der mit rund 100 ml pro Jahr immer noch spärlich ist, aber im Laufe der Jahrtausende eine unglaubliche Landschaft geformt hat. Bis etwa 3.000 v. Chr. hat es viel größere Regenfälle gegeben und die Anzahl verschiedenster Tierarten war beachtlich. Auch die menschliche Besiedelung war ausgeprägt, Wissenschaf...

Sie haben schon ein Abo? Jetzt anmelden ›
Sofort weiterlesen?
Jetzt Abo abschließen
... und sofort Zugang zu allen Ausgaben erhalten
PRINT Abo
PRINT Abo 85,00 € / jährlich
Erhalten Sie vier mal im Jahr eine hochwertige Ausgabe der Jagdzeit!
Mehr Erfahren
Beliebteste Option
PLUS Abo
PLUS Abo 85,00 € / jährlich
Sparen Sie 30%! Sie erhalten vier Jagdzeit Ausgaben im Jahr plus unbeschränkten Zugang zu allen Artikel in digitaler Form.
Mehr Erfahren
DIGITAL Abo
DIGITAL Abo 6,90 € / pro Monat
Erhalten Sie unbeschränkten Zugang zu allen digitalen Ausgaben – 7 Tage kostenlos testen!
Mehr Erfahren

Weitere relevante Artikel

DEUTSCHLAND - Schwarzes Rehwild: Black is Beautiful

deutschland rehwild
Eike Mross | 10 Min. Lesezeit
Nur wenige haben das Glück, in ihrem Jägerleben einen schwarzen Bock zu strecken. Es ist eines der seltensten Wildtiere, das man jagen kann. Im Nordwesten Deutschlands stehen die Chancen aber gut. Im Jahr 2015 führte eine normal gefärbte Ricke zwei schwarze Bockkitze. Sie hatte ein recht kleines ...

GROSSBRITANIEN – Shetlands MacNab - Eine Herausforderung der anderen Art

schottland shetland
Andreas Grauer | 23 Min. Lesezeit
Let’s call it „The Shetlands MacNab“ – eine treffendere Bezeichnung für die vergangenen 1½ Tage Jagd auf den Shetlands fällt uns nicht ein. Der Shetlands MacNab ist eine Herausforderung, wie der MacNab im übrigen Schottland auch. Nur ohne Hirsch, nur ohne Lachs, nur ohne Grouse. Der Shetlands Mac...

TSCHECHIEN – Rufjagd auf Sikahirsch

hirsch sika tschechien
Felix Wilmes | 9 Min. Lesezeit
Eigentlich stand Sikawild nie sonderlich weit oben auf meiner Liste jagdlicher Träume. Am ehesten vielleicht noch weibliches Wild oder ein junger Hirsch des zarten Wildbrets wegen. Immerhin gilt Sika in Jägerkreisen als der schmackhafteste Vertreter aller Cerviden. An einem trocken-heißen Augusta...