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Von Kapstadt nach Windhuk – Ein Reisebericht

namibia südafrika
Remo Engelbrecht | 6 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 15

4.000 km ohne Ampel – Mit offenen Augen reisen

Eine Tour von Kapstadt, der schönsten Stadt der Welt, bis nach Windhuk, der saubersten Stadt Afrikas, hat viel zu bieten. Durch Weinberge, Blütenmeere, Gras- und Dünenlandschaften führt die abwechslungsreiche Fahrt. Wer mit offenen Augen, reinem Herzen und ohne Hast reisen kann, der wird viel entdecken – nur keine Ampeln.

Text und Fotos: Remo Engelbrecht

Termitenhügel in einem Meer aus Blüten.

Wenn man an Afrika denkt, drängen sich Klischees wie Armut, Kriege und Dürren auf. Jäger denken vielleicht spontan an die Big Five, an Warzenschweine, Oryx und Kudus. Aber Afrika hat mehr zu bieten. Neben einer unvergesslichen und erfolgreichen Jagdreise, die die vordringlichen Wünsche eines Jägers erfüllt, sollte man nach Möglichkeit auch andere Seiten des magischen Kontinents kennenlernen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer 4.000 Kilometer langen Tour vom Kap bis nach Windhuk ohne eine einzige Ampel?

Das südliche Afrika bietet eine unglaubliche Landschaft mit einer unvergesslichen Fauna und Flora. Eines dieser Gebiete ist das Namaqualand. Ausgangspunkt für das Namaqualand ist Kapstadt, eine der pulsierenden Städte Südafrikas. Kaum, dass man Cape Town im Rückspiegel hat, ist der Puls der Stadt vergessen und der Reisende betritt eine neue Welt.

Jedes Jahr im Frühjahr, zwischen Mitte August und Mitte September, entfaltet sich für kurze Zeit eine enorme Farbenpracht, erzeugt von Millionen Blumen. Was Tage zuvor noch eine karge, trockene Einöde war, ist wenig später ein Blütenmeer, eine „Explosion“ von Farben, bei der sich die Natur in allen bunten Nuancen präsentiert. Jahr für Jahr ist dieses einmalige Schauspiel zu bewundern.

Die Vielfalt an Formen und Farben ist schier unendlich

Die vermeintlich karge Natur des südlichen Afrika zeigt sich i...

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