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Editorial

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Bernd Kamphuis | 1 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 20

Eine Verständnisfrage

Glauben Sie daran, dass die Jagd, gesellschaftlich gesehen, tragfähig bleiben wird? Dass die Jagd bei der Masse der Bevölkerung akzeptiert sein wird? Ich habe daran manchmal meine Zweifel, denn wir bieten viele Angriffsflächen. Vor allem bei den neuen Medien, bei Facebook, Twitter und anderen Plattformen im Internet. Hier tauschen sich Jäger aus und posten viele Beiträge, oft auch mit Fotos aus dem Jagdbetrieb. Häufig sind aber diese Bilder nicht vorzeigbar, auch wenn es dem, der sie einstellt, gar nicht auffällt. Schnell sind polarisierende Bilder im weltweiten Netz verteilt. Jagdgegner, man hat den Eindruck, dass es Jagdhasser sind, schaukeln sich dann an Fotos hoch. So ist es unlängst auch zwei jungen Jägerinnen ergangen, die sich sogar Todesdrohungen ausgesetzt sahen.

Doch man darf nie vergessen, dass wir Jäger echte Naturschützer sind. Wir haben ein klares, ganzheitliches Naturverständnis. Leben und Tod gehören zusammen, wir wissen und akzeptieren das. Und gehen mit dem wertvollen Leben auch entsprechend respektvoll um. Nutzen natürliche Ressourcen wie Wildtiere nachhaltig, schützen sie dadurch aktiv. Investieren viel Geld und Zeit.

Pseudo-Tierschützer, wie ein Hannes Jaenicke, die die Jagd verbieten wollen und sich im Fernsehen groß aufspielen (unlängst zu sehen im ZDF, Thema Elefanten), verstehen das nicht. Und mit dem, was sie erreichen wollen, bewirken sie gerade das Gegenteil dessen, was ihre Ziele sind. Ohne Jäger würde es in vielen Teilen dieser Welt kein Wild geben. Das ist unstrittig, auch wenn es für manche eine unbequeme, inakzeptable Tatsache ist. Es ist letztlich eine Frage des Verstehenwollens. Was nicht sein darf, kann nicht sein? Es kann, man muss aber das Verständnis dafür aufbringen. 

Mit Weidmannsheil,

Ihr

Bernd Kamphuis
Chefredakt...

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