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MOSAMBIK TEIL II – Faktencheck: Von der Sklaverei bis in die Gegenwart

geschichte mosambik
Roland Zeitler | 17 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 18

 

Titelbild: Frauen vom Stamm der Makua mit typisch weiß gefärbten Gesichtern. © Alberto Loyo / Shutterstock.com

 

© Lefteris Papaulakis / Shutterstock.com

Die Volksrepublik Mosambik hat eine Fläche von 801.590 Quadratkilometer, auf der im Jahr 2011 nach offiziellen Angaben 22.948.858 Einwohner lebten. Das ergibt eine Einwohnerzahl von durchschnittlich nur 29 Menschen je Quadratkilometer. In der nördlichen Provinz Niassa leben gar nur 0,6 Einwohner auf einem Quadratkilometer. Die größten Städte sind die Hauptstadt Maputo im Süden sowie die Hafenstädte Beira, Nacala sowie Nampula. Nur wenige Städte besitzen internationale Flughäfen. Die offizielle Landessprache ist Portugiesisch, sie wird aber nur von 50 % der Bevölkerung gesprochen. In Mosambik werden über 60 verschiedene Sprachen und Dialekte gesprochen. Vorherrschend sind die Bantu-Sprache sowie die Sprachen Makua-Lomwe, Changana, Chilomwe und Sena. Die Währung ist der neue Metical MZN (= 100 Centavos). Für 1 Dollar erhält man 27 und für 1 Euro 34,5 MZN.

Die Bevölkerung besteht zu 98 Prozent aus Afrikanern. Die restlichen zwei Prozent teilen sich im wesentlichen Europäer, Inder, Pakistani und zunehmend Chinesen. 40 % der Bevölkerung sind Makua, 21 % Tsonga, 12 % Yao und 11 % Makonde. An der Küste leben die Swahili (7 %). Sena, Chuwabo, Chilomwe, Chewa und Shona bilden Minderheiten. Mosambiker mit Migrationshintergrund sind vor allem Chinesen, Inder und Portugiesen, zu einem kleinen Anteil auch Menschen der ehemaligen DDR. 47 % der Einwohner pflegen Naturreligionen. Rund 35 % sind Christen und etwa 18 % Muslime. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt selbst heute nur 48 Jahre. 43 % der Bevölkerung sind unter 15 Jahre alt und nur 3 % über 65 Jahre. Es gibt rund 1,5 Millionen Waisen, meist aufgrund von Aids. Nur 6 % d...

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