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ÖSTERREICH – Hahnen-Jaga

Leseprobe österreich birkhahn alpen
Heiko Schwartz | 17 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 18

In Österreich auf den Kleinen Hahn

Die Messe Hohe Jagd in Salzburg ist immer etwas Besonderes. Hier durchweht die Messehallen der alpenländische Charme, Traditionen werden gelebt und Lederhose und Gamsbart sind nicht Verkleidung, sondern Ausdruck eines echten Lebensgefühls. 

Auch in 2014 ist das wieder so. Schon vor Messebeginn fallen die vielen kleinen und großen Stände auf, die irgendwie doch anders sind als in Dortmund. Auch hier geht es um Jagdreisen, Waffen, Optik und die richtige Bekleidung, und doch spürt man, dass man mehr mittendrin ist als anderswo.

Vertieft in die Standdekoration, sehe ich aus dem Augenwinkel altbekannte Gesichter: Alex und Bernhard. Wir hatten uns vor Jahren auf der Klagenfurter Jagdmesse kennengelernt und festgestellt, dass wir viele gemeinsame Interessen und Ideen haben. Aus der zufälligen Begegnung ist ein intensiver Austausch, ja sogar eine Freundschaft geworden. 

Wir begrüßen uns kurz und herzlich und Alex winkt mich zu Bernhards Messestand wh-Jagd. Dort präsentiert er mir ein von ihm gefertigtes Erinnerungsstück einer Jagd, die ich wohl nie vergessen werde. Einmal, weil es etwas ganz Besonderes ist, in Österreich auf einen Kleinen Hahn eingeladen zu werden, zum anderen … aber lesen Sie selbst:

 

Text: Heiko Schwartz
Fotos: Heiko Schwartz, Erich Marek

 

Mein Jagdfreund Bernhard und dessen Kollege Franzo hatten mich im vergangenen Jahr in ein Revier in Osttirol zur Balzjagd auf den Kleinen Hahn eingeladen. Keine Selbstverständlichkeit – die Balzjagd auf den Spielhahn ist etwas Besonderes. Nicht nur, dass es zur Krönung des Bergjägers gehört, eine solche Jagd mitgemacht haben zu dürfen, die Anzahl der Birkhähne auf den Abschussplänen ist nicht gerade üppig und üblicherweise muss ein deutscher Piefke schon ziemlich tief in die Tasche greifen, möchte er ein Raufußhuhn in Österreichs Bergen erbeuten. Ich hatte das Glück, mit Freunden jagen zu dürfen. 

Das wilde Osttirol ist zu dieser Jahreszeit von Touristen fast völlig unbehelligt. Der Winter war lang und hart und obwohl Anfang Mai, ist die Schneedecke erst vor einigen Tagen an manchen Stellen aufgerissen. 

Es regnet, als wir zu dritt den Berg besteigen. Überall sind die Spuren des Winters zu sehen. Lawinen haben sich mit Gewalt ihren Weg ins Tal gesucht.

Hier und da recken die ersten Blüten ihre Köpfe durch das noch karge Gras. Wasser stürzt aus allen Richtungen den Berg hinab, Geröll bedeckt unseren Weg. Mit dem Auto kommt man hier nicht herauf. Gott sei dank, denn so ist die Idylle ungetrübt. 

Wir erreichen unser Ziel, ein kleines Jagahäusl mitten im Revier. Ein grandioser Ausblick ergibt sich auf das Tal Richtung Matrei und Lienz. Wasserfälle bilden die wilde Geräuschkulisse und wie auf Kommando reißen die Wolken auf und die Sonne grüßt uns mit den schwachen Strahlen des Abendlichts.

Ankunft am Jagahäusl im dichten Nebel.
Wasserfälle stürzen von allen Seiten ins Tal Richtung Matrei

Wir entschließen uns, meiner Hahn-Büchsflinte noch einen Kontrollschuss zu gönnen, als wir die ersten Hahnen hören. Das Blasen der Hahnen ist binnen kurzer Zeit überall. Sechs zählen wir, der erste kaum 100 Schritt von uns entfernt. Ich mache dennoch meinen Kontrollschuss – eine Tatsache, die den liebesblinden Recken auf dem Balzplatz nicht stört, er wirbt weiter um die Gunst der Damen, als wäre nichts gewesen. Auch ein uralter Gams findet das eher interessant als abschreckend, was wir unten auf der Almwiese treiben. Der zweite Schuss passt und die kleinen Ritter sind immer noch aktiv. Nun soll man ja Gelegenheiten bei der Jagd beim Schopfe packen und so gehen wir einen guten Hahn weiter unten im Blaubeerkraut an. 

Das war dann aber wohl doch zu viel des Guten, denn die Hahnen streichen ab. Was soll´s – morgen ist auch ein Tag und Franzo weiß als erfahrener Bergjäger, dass der Balzplatz auch in der Früh‘ gut besucht sein wird. 

Die Abendbalz ist in vollem Gange.

Der bereits aufgestellte Schirm wird mit frischem Tannengrün verblendet und dann packen wir unsere Sachen zusammen und lassen uns auf der Hütte die Abendjause schmecken. Heute geht es zeitig ins Bett, denn um 4 Uhr soll uns ein unbarmherziges Weckerklingeln daran erinnern, dass wir auf Jagd und nicht auf Urlaub sind. 

Zu dritt machen wir es uns also in den kleinen Kojen links und rechts des Tisches bequem. Ein wunderbares Gefühl, mitten in den Bergen zwischen tosenden Wasserfällen übernachten zu dürfen. Nicht einmal ein brauchbares Handynetz stört hier im Innern der Holzhütte. Es ist alles, wie es sich ein Jäger nur wünschen kann. Fast zu perfekt. 

Der Morgen kommt – obwohl wir nicht allzu lange gezecht hatten – schneller als erhofft und wortkarg rüsten wir uns zur Jagd. Während Bernhard und ich den Schirm aufsuchen, postiert sich Franzo jenseits der Bergkuppe, um einen anderen Blickwinkel zu haben. Es ist extrem nebelig, aber der Fußmarsch zum Balzplatz ist relativ kurz und so sitzen wir rechtzeitig in unserem Unterschlupf. Gegen halb fünf hören wir die ersten Hahnen einfallen. Es ist noch dunkel – nicht daran zu denken, schon etwas zu sehen, doch mit zunehmendem Licht werden die Hahnen immer aktiver. Ein grandioses Schauspiel wie aus einer anderen Welt. Sieben Hahnen haben sich auf dem Balzplatz eingestellt, die Hennen sind im dichten Kraut nicht auszumachen. Das Schauspiel hat richtig Fahrt aufgenommen, als wie auf Kommando leichter Wind die Nebelfetzen aufreißen lässt und das Morgengrauen uns einen klaren Blick auf diese urzeitliche Szenerie freigibt. Links und rechts eines durch den langen Winter mehr oder weniger marode gewordenen Weidezauns verteidigen zwei Ritter am Zaunverlauf ihr Revier. Ein alter Kämpe bewacht argwöhnisch seinen Balzplatz und lässt keinen seiner jungen Kollegen an sich heran.

Der Nebel reißt pünktlich auf.

So intensiv wie heute Morgen habe ich dieses Schauspiel noch nie erlebt. Inzwischen sind es schon acht Hahnen, die mit aufgestelltem Stoß umeinanderrennen, sich flatternd den Konkurrenten entgegenstemmen und kullernd und blasend um die weibliche Gunst werben. 

Eine Zeit lang verfolgen wir dieses Schauspiel, denn es wirkt irgendwie falsch, es jetzt mit einem Schuss zu stören. Doch der alte Spielhahn präsentiert uns immer öfter seine Sicheln und es sind nur rund 50 Meter, die er vor uns steht. Schon wähne ich mich im Besitz dieses stolzen Hahnes, denn an Präzision hat mich mein Hahnbock noch nie im Stich gelassen. Aber auf einmal reißt es in meinem lädierten Rücken, als hätte mir jemand ein Messer zwischen die Lendenwirbel gestoßen. Doch das Adrenalin ist stärker. Ich richte mich zum Schuss in unserem kleinen Schirm ein wenig auf, aber der Schirm ist für Rechtsschützen gebaut, ruhiges Auflegen mit links ist so gut wie unmöglich. Egal, denke ich, dieser Hahn entgeht mir nicht. Das alte Kahles-Glas mit der 6-fachen Vergrößerung hat schon so manches Bergwild sicher gefasst und das Fadenkreuz findet das Leben des kleinen Ritters. 

Doch schon als ich den Finger krümme, merke ich, dass das nichts war. Die Hahnen stäuben auseinander und fallen sofort wieder ein. Als wäre nichts passiert, geht die Balz weiter. Nur der deutlich gefehlte Hahn findet seinen vorigen Platz nicht mehr so gemütlich und tanzt jetzt lieber 20 Meter weiter unter einer Zirbe.

Jetzt hat mich das Jagdfieber gepackt. Ich ärgere mich zwar über meinen ersten Schuss, aber nun lasse ich das Objekt meiner Begierde nicht mehr aus den Augen. Ich versuche es zumindest, denn im hohen Kraut sehe ich lediglich ab und an die feuerroten Rosen blitzen oder die Sicheln, die uns hohnvoll winken. 

Dieser Hahn ist nun unerreichbar für uns, doch er macht einen Fehler: Er traut sich erneut, seinen angestammten Balzplatz aufzusuchen, bevor andere Hahnen merken, dass dieser frei geworden war. 

Schicksal, denke ich, und die Visierlinie findet ihn erneut. Ich warte, bis er richtig steht und schieße. Es macht lediglich „Klick“! Keine Patrone im Lager … Das kann nicht sein, ich habe doch nachgeladen. Doch plötzlich schwant mir Unglaubliches. Ich ziehe die 20er Schrotpatrone aus dem Lauf und tatsächlich. Im Eifer des Gefechts hatte ich beim ersten Schuss den Schrotlauf betätigt und aufgrund der Routine des ersten Schusses auch beim zweiten den falschen Abzug betätigt. Ganz sicher war ich mir gewesen, nie habe ich geglaubt, dass das mir passieren würde. Der Hahn steht immer noch sicher, doch im vollen Bewusstsein fliegt auch das Vollmantelgeschoss der 5,6x52 irgendwo ins Heidekraut. Es gibt Tage, da geht alles schief und wer seine Sinne nicht beieinander hat, soll das Jagen lassen. Frustriert sinke ich in den Schirm und hadere mit diesem offensichtlichen Versagen. 

Der Tag ist gelaufen, und das, bevor er richtig angefangen hat. Noch eine halbe Stunde singen die Hähne, dann ist plötzlich Schluss. Wie auf Kommando versinkt die Szenerie wieder im Nebel und Stille kehrt ein. Niederschmetternde, grausame Stille.

Wir kriechen aus dem Schirm und ich merke, dass etwas nicht stimmt. Ich setze den rechten Fuß aus unserem Unterstand, schultere meine Waffe und ziehe den linken nach, doch als ich ihn aufsetzen will, versagt er seinen Dienst und ich falle aufs Knie. Ein ziehender Schmerz lähmt mein gesamtes linkes Bein, an Auftreten ist nicht zu denken. 

Osttirols wilde Berge... einen Bergstock mitzuführen ist ratsam.

Was im Nebel des Adrenalins der Jagd verdrängt war, tritt nun mit aller Kraft zutage, ich muss mir einen Nerv eingeklemmt haben. Mit großer Mühe und unter Zuhilfenahme des Bergstocks erreiche ich die Hütte. Jetzt ist eigentlich Frühstück angesagt, aber selbst Sitzen ist eine Tortur. Nur im Liegen sind die Schmerzen erträglich. Bernhard und Franzo kümmern sich fürsorglich um mich und etwa eine halbe Stunde später habe ich alle Schmerztabletten, die in der Hütte zu finden waren, verzehrt. Leider jedoch ohne großen Erfolg. Zwar ist der Schmerz etwas erträglicher, aber bei der kleinsten Belastung breche ich förmlich zusammen. So etwas habe ich noch nie erlebt und gepaart mit den Misserfolgen des Morgens, ist mir die Jagd ziemlich verleidet. 

Doch meine beiden Jagdfreunde schaffen es, mich wieder aufzumuntern und so witzeln wir, ob ich jemals wieder vom Berg herabkommen werde. Den Rest des Tages verbringe ich im Liegen und lasse mir abends von einer grandiosen Abendbalz erzählen. Innerlich habe ich die Jagd schon abgehakt, doch die Motivation dank der Begeisterung meiner Freunde ist stärker und als der Wecker am nächsten Morgen klingelt, schnappe ich gleich zwei Bergstecken und hangele mich wie an Krücken und mit extremen Kraftaufwendungen zum Balzplatz. Es ist tiefschwarze Nacht, als mich Bernhard in den inzwischen für mich als Linksschützen umgebauten Schirm schiebt. Ich liegend im Schirm, Bernhard in akrobatischer Stellung halb im und halb aus dem Schirm lugend, warten wir ab, was passieren mag. 

Im Dunkel der Nacht hören wir das Einfallen der Hahnen, das erste Blasen. Auch wenn ich heute nicht schießen würde, hat es sich gelohnt, sich auf den Berg zu quälen. 

In meiner liegenden Position kann ich weniger sehen, als die ersten grauen Lichtfetzen die Szenerie aufhellen. Bernhard hingegen hält mich flüsternd auf dem Laufenden und von Zeit zu Zeit finde ich die Kraft, mich hochzustemmen und das Schauspiel zu beobachten. Umeinanderrennend streiten sich die Hähne um die Damen, die sich ins Kraut ducken und von uns nur ab und an durch eine kleine Bewegung wahrgenommen werden. Und dann stellt sich der Kempe vom gestrigen Morgen breit an der Stelle auf, wo ich ihn mehrfach vergeblich verjagt hatte. 50 Gänge vor uns verteidigt dieses Heißblut den Balzplatz. Bernhard ist kaum mehr zu halten und ich weiß, dass das die Chance meines Lebens ist. Während ich mich im Schirm mit letzter Kraft aufrichte und er sich gegen meinen Oberkörper stemmt, damit ich Halt finde, gleitet der Lauf der Ferlacherin durch die Deckung des Schirms. Ohne zu suchen, ist der Spielhahn sofort im Glas zu sehen und ich ziehe den Hahn auf, betätige den Stecher. Wieso habe ich nicht spätestens da gemerkt, wie falsch gestern alles gelaufen ist? Ich verdränge die Unsicherheit, die diese Gedanken mit sich bringen, atme aus und lasse die Kugel fliegen. Stille umgibt uns nach dem Knall. Der Hahn ist getroffen, ohne jeden Zweifel … 

Mit ungeahnter Energie, die mich plötzlich durchschießt, schnappe ich mir den Bergstecken und hangele mich den Berg hoch. Ich habe es geschafft. Was gestern noch unmöglich schien, ist mir an diesem Morgen vergönnt. Dank der Mithilfe zweier fantastischer Kameraden halte ich in den ersten Sonnenstrahlen dieses kühlen Maimorgens stolz meinen Hahn im Arm und gebe ihm einen Latschenbruch in den Brocker. Mit Bergstock und Hahn stürmen wir den Berg herab. Franzo fängt uns auf der Hälfte des Weges ab und übernimmt den Hahn. Mit einem Weidmannsheil verschwindet er im Wald, während wir Übrigbleibenden voller Enthusiasmus, jetzt aber ohne Hahn, der Hütte entgegeneilten. 

Der Rausch dieses Erlebnisses verfliegt langsam und das Bewusstsein konzentriert sich wieder auf die Lähmung meines linken Beines, einhergehend mit einem stechenden Schmerz. Während Bernhard das Frühstück zubereitet und Franzo mit meinem Hahn die Wälder durchstreift, falle ich zurück auf mein Krankenlager. Nur wenige Dinge bringen mich auf die Idee – aber diesmal könnte ein Arztbesuch helfen. 

Es vergeht rund eine Stunde, vielleicht auch mehr, bis Franzo zurückkehrt. Was er mitbringt, ist ein wunderbar gestecktes Latschenbouquet, dekoriert mit frischen Blüten! Eine künstlerische Arbeit, die ihresgleichen sucht. Ein erneutes herzliches Weidmannsheil meiner Freunde und die Übergabe des Hahns sind die unglaubliche Krönung einer Jagd, die sicher eine der tiefgreifendsten Erlebnisse meines Jägerlebens darstellt. 

Das Stillleben des Hahns auf seinem Totenbett, die gebrochene Ferlacher Hahnbüchsflinte dahinter an der Hüttenwand hängend, weit oberhalb von Matrei in Osttirol, kommt in seiner Intensität mit jedem Hirsch und jedem starken Keiler mit, wenn es das nicht noch übertrumpft. Dankbar, diese Jagd erlebt zu haben, humpele ich auf den Bergstock gestützt zu Tal. 

Später stellt sich heraus, dass ein waschechter Bandscheibenvorfall mich in diese Achterbahnfahrt von Himmel und Hölle gestürzt hatte, doch das Erlebnis der Hahnenjagd in Österreichs Bergen wird für immer bleiben und gehört zu den herausragenden Erlebnissen, die das Jägerleben so bereichern. 

Mit Spannung hatte ich nun auf den heutigen Tag gewartet, an dem der Präparator Alex Notter mir meinen Spielhahn überreicht. Seine Arbeit ist unglaublich präzise und das Präparat spiegelt all die Geschehnisse wider, die diese Jagd zu etwas gemacht haben, was für uns Beteiligte noch lange Stoff für Erzählungen bergen wird.

Das fertige Präparat von Alex Notter.

 

Informationen zur Hahnenjagd

Die Hahnenjagd im Frühjahr ist aufgrund von (nicht immer ganz nachvollziehbaren) EU-Regelungen stark eingeschränkt und in ihrer alpenländischen Ausführung so nur noch in Österreich durchführbar. Infos zur Hahnenjagd finden Sie z.B. auf der Jagdplattform yeswehunt.com

Präparationen von Großem und Kleinem Hahn sollten grundsätzlich von Spezialisten ausgeführt werden, die sich mit diesen Tieren wirklich auskennen. (Wer sich einmal die Stopfpräparate angesehen hat, die in mancher Schule oder Jagdschule hängen, weiß vielleicht, wovon ich rede). Dabei gibt es zwei typische Arten, den Hahn zu präparieren: Einmal als Stillleben, zum Beispiel auf einem alten Bergjaga-Rucksack, oder alternativ in Balzstellung. Ich habe mich für die Balzstellung entschieden und dem Präparator freie Hand gelassen, die ein Künstler aus meiner Sicht benötigt. Das Ergebnis ist erstklassig. Wer Infos zu seinen Präparaten haben will, kann ihn selbstverständlich kontaktieren: www.praeparator.net.

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