Jagdzeit jetzt
Newsletter Anmeldung
Die Abmeldung vom Newsletter ist jederzeit möglich.

MOSAMBIK TEIL I - Gestern und Heute

mosambik
Roland Zeitler | 30 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 18

Lange galt Mosambik als ein Geheimtipp unter den afrikanischen Ländern. Wild, unverfälscht und mit Jagdgebieten, die schon durch ihre Abgeschiedenheit immer etwas Besonderes waren. Auch heute noch ist das Land im Südwesten des Kontinents ein Reiseziel, das sich lohnen kann. Es folgt ein ausführlicher Einblick in ein spannendes Stück Afrika, wir schlagen einen Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart.

Text: Roland Zeitler
Fotos: Roland Zeitler, Michael Viljoen, Johann Louw

 

Mosambik zieht sich 2.800 km an der Südostseite Afrikas zwischen Tansania im Norden und Südafrika im Süden am Indischen Ozean entlang. Der Küstenstaat ist verwaltungsmäßig in zehn Provinzen aufgeteilt. In jeder ist die Jagd für Ausländer möglich. Ganz im Norden (Niassa) liegen gute Elefantengebiete. Aber auch die Mitte mit dem Sambesi und der Süden haben jagdlich einiges zu bieten.

Im 19. Jahrhundert wurde Mosambik vorwiegend von weißen Elfenbeinjägern und Abenteurern bejagt. Doch Mosambik war nie ein so beliebtes Safariland wie Kenia, Tansania oder Uganda, allerdings gewann es kontinuierlich an Attraktivität. Immerhin erlegte Harry Manners 1957 im Milange Distrikt in der heutigen Provinz Niassa an der Grenze zu Malawi einen Elefanten mit Stoßzähnen von 185 und 187 Pfund. Es ist der Landesrekord und das zweitstärkste Stoßzahnpaar, das je von einem europäischen Jäger erbeutet wurde.

Mosambik war in den 30er, 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts ein „Geheimtipp“. Man konnte dort kapitale Elefanten erlegen, daneben aber auch Löwe, Nashorn, Leopard und Büffel sowie eine stattliche Zahl an Antilopenarten. Damals machte man in Mosambik eine Fullbag-Safari mit allen Big Five und Plains Game. Die übliche Dauer lag zwischen 21 und 35 Tagen. Wobei vier Wochen üblich waren. Vor allem gute Elefanten ...

Sie haben schon ein Abo? Jetzt anmelden ›
Sofort weiterlesen?
Jetzt Abo abschließen
... und sofort Zugang zu allen Ausgaben erhalten
DIGITAL Abo
DIGITAL Abo 6,90 € / pro Monat
Erhalten Sie unbeschränkten Zugang zu allen digitalen Ausgaben – 7 Tage kostenlos testen!
Mehr Erfahren
Beliebteste Option
PLUS Abo
PLUS Abo 85,00 € / jährlich
Sparen Sie 30%! Sie erhalten vier Jagdzeit Ausgaben im Jahr plus unbeschränkten Zugang zu allen Artikel in digitaler Form.
Mehr Erfahren
PRINT Abo
PRINT Abo 85,00 € / jährlich
Erhalten Sie vier mal im Jahr eine hochwertige Ausgabe der Jagdzeit!
Mehr Erfahren

Weitere relevante Artikel

MOSAMBIK – Kampf gegen Wilderer

wilderei mosambik
Constantin Weinberger | 17 Min. Lesezeit
In Teilen Afrikas hat die Wilderei dramatische Züge angenommen. Nashörner, Elefanten und auch Löwen werden von teilweise hochprofessionellen Banden skrupellos verfolgt. Dies entgeht auch den Massenmedien nicht, doch mitunter wird die Wilderei mit der normalen Jagd in einen Topf geworfen. Folgende...

MOSAMBIK TEIL II – Faktencheck: Von der Sklaverei bis in die Gegenwart

geschichte mosambik
Roland Zeitler | 17 Min. Lesezeit
Titelbild: Frauen vom Stamm der Makua mit typisch weiß gefärbten Gesichtern. © Alberto Loyo / Shutterstock.com Die Volksrepublik Mosambik hat eine Fläche von 801.590 Quadratkilometer, auf der im Jahr 2011 nach offiziellen Angaben 22.948.858 Einwohner lebten. Das ergibt eine Einwohnerzahl von dur...

MOSAMBIK – Ursprüngliches Afrika

warzenschwein mosambik kudu krokodil büffel afrika
Alexander Stärker | 19 Min. Lesezeit
Mosambik ist eines der Länder, das echte Wildnis bereithält. Aber man muss bereit sein, sich zu quälen, denn die Pirschgänge in sengender Hitze sind eine besondere Herausforderung. Nimmt man die Herausforderung an, dann erschließt sich dem Jäger ein Land mit Weite und Wild. Es ist wie das Abtauch...