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RUMÄNIEN – Schallmauerböcke!

rumänien rehwild bock
Bernd Kamphuis | 19 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 32

Mai 2017. Passionierte Rehwildjäger suchen nach alten Böcken. In heimischen Revieren scheinen diese oftmals Mangelware zu sein. Zu viele Reviergrenzen, zu kleine Jagden, zu wenig Geduld, hier und da die Straße, die man verantwortlich machen kann für jung und mittelalt erlegte Böcke. Doch wo findet man alte starke Böcke? Solche, deren Kronen auch gerne mal jenseits der magischen 500-Gramm-Marke liegen? 

In den drei rumänischen Revieren, in denen wir gejagt haben, war jedenfalls eines klar: Es gibt alte Böcke. Und wie wir feststellen konnten, gibt es dort auch außerordentlich starke Recken. 

Text: Bernd Kamphuis
Fotos: Carl Erker, Bernd Kamphuis

Wuchtige Stangen, helle Enden, buntes Gesicht. Letzteres deutet nicht auf einen alten Bock, aber näher konnten wir ihn ohnehin nicht betrachten, da er sich geschickt unseren weiteren Blicken entzog.

Rot sollen sie sein! Da waren wir uns grundsätzlich einig, denn die fusseligen „grauen Esel“ sind unsere Sache nicht. Carl, Maxi und Philipp sowie ich als reportierender Begleiter waren uns schnell einig, gegen Ende Mai nach Rumänien zu fahren, denn erst dann sind die Böcke auch in Siebenbürgen, genauer gesagt in der Nähe der Stadt Târgu Mureș, durchgefärbt. Allerdings, und das muss hier vielleicht angemerkt werden, bedeutet „grundsätzlich“ ja auch „mit Ausnahme“ und deswegen hatte es Maxi, den sicher mit Abstand Bockverrücktesten unserer ohnehin bockvernarrten Gruppe, bereits Anfang Mai 2017 in die dortigen Reviere gezogen. Er hatte sich in einem Ein-Mann-Vorabkommando, und wahrscheinlich in Anerbieten freundschaftlicher Dienste, vor Ort davon überzeugen wollen, dass die bestätigten Böcke auch tatsächlich in ihren Einständen waren. Denn seit dem vorangegangenen Jagdjahr, wo er dies auch mehrfach überprüft hatte, war ja sicher alles wieder ...

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