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SPITZBERGEN – Polare Naturwunder

tauchen spitzbergen fotografie
Sabine Hausner | 13 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 13

Der Nordpol mit all seinen Naturwundern und das größte an Land lebende Raubtier der Welt haben es uns angetan. Die Spuren des Eisbären führen uns hoch in den Norden nach Spitzbergen. Eine Reise in eine der abgeschiedensten Gegenden der Welt mit dem Expeditionsschiff M/V Plancius, ein Abenteuer, bei dem es für Naturbegeisterte und -fotografen viel zu entdecken gibt!

Text: Sabine Hausner
Fotos: Werner Thiele

Wie ein bunter Farbklecks wirkt Longyearbyen um diese Jahreszeit in der harschen und kargen Landschaft.

 

Im nördlichsten Hotel der Welt, in Nyalesund, kann man es sich gemütlich machen, um Vögel, Robben und viele einzigartige Pflanzen zu beobachten.

In Longyearbyen landen wir um 00.15 Uhr und haben doch das Gefühl, es wäre 16.00 Uhr nachmittags. Wir haben mit Mitternachtssonne gerechnet oder vielleicht auch mit leichter Dämmerung. Aber es ist taghell und dieser Zustand wird sich auch die nächsten 14 Tage nicht ändern!

Trotz der späten Stunde erkunden wir die nähere Umgebung unseres Hotels. Der endemische gelb-weiße Spitzbergenmohn blüht überall und bereits früher als erwartet treffen wir auf die ersten Rentiere, die direkt hinter der Dorfkirche äsen. Zeit scheint um diese Jahreszeit einfach keine Rolle zu spielen, da es 24 Stunden taghell ist. Man schläft, wenn man müde ist, man ist unterwegs, wenn man munter ist. Einzig die kleinen Geschäfte, die jetzt geschlossen haben, weisen uns darauf hin, dass es eigentlich mitten in der Nacht ist.

 Auch in Nyalesund gilt: Außerhalb des Ortes herrscht Waffenpflicht, für den Fall, dass einem ein Eisbär zu sehr auf den Pelz rückt.

Um vier Uhr morgens zwingen wir uns, endlich zu Bett zu gehen, auch wenn es noch so viel zu entdecken gegeben hätte. Daher sind wir wenige Stunden später auch schon wieder auf den Beinen und machen uns auf den W...

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