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Interview mit William T. Warren - Gerade noch: Big Five in Ostafrika

afrika
Hans G. Schabel | 16 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 49

Bis zum Jagdverbot 1976 konnte man in Kenia großartig jagen. Bill Warren hatte das Privileg dort selbst mehrere, klassische Safaris erleben zu dürfen. Ein Rückblick im Interview mit Jagdzeit-Autor Hans Schabel.

 

Interview und Fotos: Prof. Dr. Hans Schabel und William Warren 

 

Jagdzeit: Nach bescheidenen Anfängen in deiner Jugend als Spatzenjäger mit dem Luftgewehr, hast du durch dein später passioniertes Sportschießen mit Büchse wie Flinte, besonders während deiner Dienstzeit im US Marine Corps, deine Kompetenzen als Schütze und Waffensachverständiger konsequent ausgebaut. Da sich nicht jeder Sportschütze auch jagdlich engagiert, frage ich mich, wie du letztlich zur Großwildjagd gefunden hast?

Bill Warren: Das sportliche Wettkampfschießen in USA findet auf 200, 300 und 600 Yards statt, wobei es den Schützen erlaubt ist, Windstärke und Richtung mit Geräten zu messen. Das erleichtert natürlich die Sache. Aber selbst wer sich auf dem Schießstand profiliert, ist nicht unbedingt gleich ein erfolgreicher Waidmann. Bei der Jagd diktieren Zeitdruck, ungewisse Entfernungen, ungeschickte Auflagen, Licht und Windverhältnisse sowie Jagdfieber, Notlagen und andere Ablenkungen die Umstände. Man muss sich also dabei auf die eigene Erfahrung und Schätzungen verlassen, und darf der Nebenniere keine Gelegenheit zur übermäßigen Ausschüttung von Stresshormon geben. Aus dieser Sicht finde ich die Jagd unwiderstehlich.

Bill Warren in seiner derzeitigen Bücherei. Der Kleine Kudu kam 1971 im Trockenbusch nördlich des Tana-Flusses zur Strecke. Diese Wildart kann heute nur noch in Äthiopien und Tansania legal bejagt werden.

 

Wie und warum hast du dich für eine Safari in Ostafrika entschieden?

Von Roosevelt, Hemingway, Ruark u. a. bekannt gemacht, galten Kenia und Tansania in den frühen 70er Jahren als...

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