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Künstlerin im Portrait – Petra Gippert-Törker

portrait kunst
Bernd Kamphuis | 6 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 12

Moderner Jagdschmuck: Zu Gast in der Bochumer Goldschmiede

Anhänger gewordene Sehnsucht

Eigentlich wollte Petra Gippert-Törker nie nach Afrika. Und eigentlich fand sie Materialien wie Horn und Knochen nicht besonders spannend. Aber das ist das Charakteristikum, das dem Wort „eigentlich“ innewohnt. Denn es kam ganz anders, als die Goldschmiedin es sich vorgestellt hatte.

Text und Fotos: Bernd Kamphuis

 

 

Petra Gippert-Törker ist Goldschmiedin, hat Schmuckdesign in Münster studiert. In Düsseldorf hat sie ihr Examen abgelegt und 1980, drei Jahre später, die „Goldschmiede“ eröffnet. In Bochum ist ihr Atelier, klein und fein, mit ausgestelltem Schmuck, den sie entworfen hat. Ein Verkaufstresen und ein Arbeitsplatz mit Lupe, Punzen und allerlei anderem Werkzeug gleich dahinter empfangen den Kunden. In Glasvitrinen kann der Besucher die gut ausgeleuchteten Arbeiten bestaunen, die das Resultat der Kreativität der Goldschmiedin sind. Hals- und Ohrschmuck, Broschen und Ringe aus Gold und Silber und Edelsteinen. Aber auch aus Holz und Federn. Alles Unikate. „Ich mache lieber Sachen neu, als zu wiederholen, zu reproduzieren. Und vieles ist schon durch die Materialien gar nicht wiederholbar“, sagt sie, als wir uns ihre Arbeiten gemeinsam ansehen.

Ohrschmuck, Gold, Gehörnspitzen, Karneole.

Um Unikate zu designen, braucht es neben Ideenreichtum aber auch Außenreize, die zum geistigen Nährboden schöpferischer Arbeit werden. Petra Gippert-Törker zieht aus Reisen viel Inspiration für neue Entwürfe. Indien, China und Italien hat sie bereist, aus diesen Trips in ferne ...

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